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Frei- und Hallenbad Herzogenbuchsee 
Die Gemeinde will das 40-jährige Frei- und Hallenbad einer umfassenden Sanierung unterziehen und das Angebot erweitern. Gleichzeitig plant sie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit die Ausgliederung in eine Aktiengesellschaft.

Vom 29. November 2016 bis 6. Januar 2017 fand ein öffentliches Mitwirkungsverfahren zum Vorprojekt für die Sanierung und den Umbau sowie zu den Grundlagedokumenten und zur Ausfinanzierung der "Frei- und Hallenbad AG" statt. Innerhalb der Mitwirkungsfrist sind 11 Eingaben bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Der Gemeinderat dankt an dieser Stelle allen Mitwirkenden für die Rückmeldungen und die zahlreichen Anregungen und Verbesserungsvorschläge ganz herzlich. Sie wurden ausgewertet, kommentiert und stehen zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Auswertung Mitwirkungsverfahren

Eingabe Nr. 1 - Susanne Grossenbacher
Eingabe Nr. 2 - Anonym
Eingabe Nr. 3 - Ernst Steck
Eingabe Nr. 4 - Walter Sterchi
Eingabe Nr. 5 - BDP
Eingabe Nr. 6 - VR FHB AG
Eingabe Nr. 7 - Oberstufe
Eingabe Nr. 8 - Claudia Walter
Eingabe Nr. 9 - FDP
Eingabe Nr. 10 - SP
Eingabe Nr. 11 - Martin Jaggi


Ziel des gesamten Projektes ist es, der Bevölkerung von Herzogenbuchsee und der Region Oberaargau eine gute und bedarfsgerechte Bade- und Wellnessinfrastruktur zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig eine nachhaltige Entlastung der Erfolgsrechnung für die Gemeinde zu erreichen.

Das 1977 in Betrieb genommene Hallenbad bedarf einer umfassenden Sanierung. Die Gebäudehülle ist weitgehend noch auf dem Stand der Erstellung von vor bald 40 Jahren und weist dementsprechend altersbedingte Mängel auf; die bauliche Grundstruktur dagegen ist in einem guten Zustand. Die Wasseraufbereitungsanlagen des Hallenbades wie auch des Freibades haben ihr wirtschaftliches Alter überschritten und erfüllen die künftigen gesetzlichen Anforderungen betreffend Wasserqualität nicht mehr. Elektro- und Sanitärinstallationen sowie Teile der Lüftung sind weit über deren Lebensdauer und teuer in Betrieb und Unterhalt.

Der heutige Betrieb des Frei- und Hallenbades weist folgende Problemfelder auf:

  • Die Anlage als solches belastet die Gemeinde mit einem jährlichen Defizit von CHF 400’000 (Ø 2014/2015ohne Zinsen und Abschreibungen);
  • Die Wasseraufbereitung (BWA) des Freibades wurde im Rahmen der Sanierung 2005/2006 nicht erneuert. Sowohl die BWA des Freibades wie auch des Hallenbades erfüllen die künftigen gesetzlichen Anforderungen für die Wasserqualität nicht mehr;
  • Gebäude und Badwassertechnik haben wegen des Alters einen zu hohen Energieverbrauch;
  • Raumreserven wie zum Beispiel die Aussengarderobe werden schlecht genutzt;
  • Die Ertragssituation ist wegen zu tiefen Eintrittspreisen und Pachterträgen des Restaurants sowie fehlenden Zusatzangeboten (Kurse) und Erträgen aus der Wasservermietung unbefriedigend;
  • Das Schulschwimmen für die Gemeinde selber als auch für die umliegenden Gemeinden war bisher nicht kostendeckend refinanziert;
  • Die heutige Organisations- und Führungsstruktur ist relativ kompliziert und lässt wenig Spielraum für unternehmerische Aktivitäten.