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News aus dem Gemeinderat 
An der letzten Sitzung hat der Gemeinderat u. a. folgende Geschäfte behandelt

AquArenA Sport + Wellness AG gegründet

Mit dem Beschluss der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 29. März und nach Ablauf der Beschwerde- und Referendumsfrist gegen den Beschluss, respektive gegen die beiden damit verbundenen Kredite waren die Voraussetzungen für die formell Ausgliederung des Frei- und Hallenbads in eine Aktiengesellschaft gegeben. Entsprechend hat der Gemeinderat an seiner Sitzung am 22. Mai die AquArenA Sport + Wellness AG gegründet. Gleichzeitig wurde das beschlossene Aktienkapital von 4 Mio. Franken einbezahlt.

Weiter wurden die Statuten festgesetzt und der Verwaltungsrat für eine Amtsdauer von drei Jahren bestellt. Präsidiert wird dieser von Hans Zimmermann. Die weiteren Mitglieder sind Karin Jerin Gischard (Vizepräsidentin), Barbara Schütz, Kurt Grossenbacher, Adrian Aebi und Samuel Werenfels. Als Revisionsstelle für die erste Amtsdauer von einem Jahr wurde die Frey Treuhand GmbH (Herzogenbuchsee) bestimmt. Schliesslich wurde der Verwaltungsrat ermächtigt, das Aktienkapital innerhalb einer Frist von zwei Jahren allenfalls um maximal 1 Mio. Franken zu erhöhen. Das ermöglicht der AquArenA Sport + Wellness AG andere Unternehmen, Gemeinden oder Privatpersonen als Aktionäre ins Boot zu holen. 

Die Übernahme der operativen Geschäftstätigkeiten durch die AquArenA Sport + Wellness AG ist per 1. Juli 2017 vorgesehen. Wie der Gemeinderat weiter mitteilt, sei es absehbar, dass einzelne Teilbereiche in der Übergangsphase noch von der Gemeinde bis Ende Jahr sichergestellt werden müssten – u.a. Lohnbuchhaltung, Buchführung Betrieb, etc. Zwischen der neuen Aktiengesellschaft und der Einwohnergemeinde wird deshalb ein separater Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. 

 

Sozialabteilung: Andrea Lüthi für Martin Röthlisberger

Andrea Lüthi (47) aus Burgdorf wird neue Leiterin der Sozialabteilung der Gemeinde Herzogenbuchsee. Sie ersetzt den nach 15 Jahren per Ende Oktober zurückgetretenen Martin Röthlisberger. Andrea Lüthi wird ihre Stelle per 1. September antreten – zuerst in einem Pensum zu 50 Prozent; ab November dann im Vollamt, wie der Gemeinderat mitteilt. 

Die diplomierte Sozialarbeiterin FH verfügt über breite Erfahrung im Bereich individuelle und institutionalisierte Sozialhilfe. Sie ist zurzeit Geschäftsleiterin der Berner Konferenz für Sozialhilfe, Kindes- und Erwachsenenschutz BKSE (seit Oktober 2009). Zuvor arbeitete sie als stellvertretende Leiterin für die Sozialdirektion der Stadt Burgdorf, führte dort unter anderem ein Team mit 17 Mitarbeitenden und hatte die Co-Leitung der Schulsozialarbeit inne. Aktuell absolviert sie eine Masterausbildung im Bereich Nonprofit und Public Management. 

Andrea Lüthi kennt man auch als Politikerin. Seit 2006 sitzt sie für die SP im Kantonsparlament. Seit anfangs diesem Jahr ist sie auch Stadträtin in Burgdorf. Nach 15 Jahren politischer Tätigkeit wolle sie zurück zu ihren Wurzeln und sich vermehrt wieder ihrem ursprünglichen Beruf widmen, nennte sie die Beweggründe für ihre Bewerbung in Herzogenbuchsee.

 

Heimenhausenfeld: Weitere Parzelle verkauft

Das Industriegebiet im Heimenhausenfeld wird weiter überbaut. Der Gemeinderat hat im Mai dem Verkauf einer weiteren Parzelle zugestimmt. Konkret handelt es sich um die Parzelle 157 mit einer Grösse von total 7304 Quadratmetern. Diese befindet sich zwischen dem künftigen Neubau der Spitex und den Gebäuden von Rebmann/Steffen respektive der Drehtech AG. Veräussert wird der an der Eisenbahnstrasse gelegene Teil des Landes (4456 Quadratmeter) an die Karl Anliker AG (Pieterlen), die in den Bereichen Verzahnen, Fräsen, Drehen tätig ist. Die restlichen 2848 Quadratmeter übernimmt   die einheimische Schreinerei M. Stauffer GmbH. Die Einwohnergemeinde rechnet aufgrund des Landverkaufs mit Einnahmen von rund 1 Mio. Franken, die als ausserordentlicher Ertrag im Rechnungsjahr 2017 anfallen werden. Mit dem Verkauf der Parzelle 157 besitzt die Einwohnergemeinde im Heimenhausenfeld mit Ausnahme einer Reserve von rund 1500 Quadratmetern kein eigenes Land mehr. 

 

Turnhalle Burgschulhaus: Hallenboden

Der Hallenboden in der Turnhalle Burgschulhaus wurde im letzten Jahr erneuert. Nun liegt die Abrechnung vor. Ursprünglich bewilligte der Gemeinderat im Herbst 2015 auf der Basis einer Kostenschätzung (+/- 30 Prozent) einen Kredit von 45 000 Franken für die Sanierung. Dieser erwies sich aber im Rahmen der Submission als nicht ausreichend, weshalb der Betrag auf 80 000 Franken aufgestockt wurde. Effektiv gekostet hat der neue Boden gemäss der nun vorliegenden Abrechnung
77 312 Franken.

 

Geld für Spielplatz im Mittelholz

Für die Ausgestaltung des Spielplatzes beim neuen Kindergarten im Mittelholz hat der Gemeinderat einen Kredit von 65 000 Franken bewilligt. Im Gemeinderat war man der Ansicht, dass man das Gebiet rund um den neuen Kindergarten mit einem öffentlich zugänglichen Spielplatz aufwerten sollte, zumal dort das ehemalige Ziegengehege mit seiner Anziehungskraft für Kinder dem Hubel-Ersatz weichen musste. Weil der Spielplatz öffentlich zugänglich sein wird, kann beim Lotteriefonds ein Beitrag in der Grössenordnung von 5000 Franken beantragt werden. 

Gleichzeitig sollen die Investitionen in die Spielplätze gebündelt werden, weshalb die Spielgeräte beim Spielplatz «Burgerland» am Burgerweg nicht erneuert, sondern nur unterhalten werden. Zur Gewährleistung der Sicherheit müssen zudem zwei ältere Bäume gefällt und ersetzt werden. Ebenfalls wird die Bepflanzung angepasst. Die Eröffnung des neuen Spielplatzes im Mittelholz soll pünktlich auf Beginn des neuen Schuljahrs erfolgen. 

 

Schule Mittelholz: Neue Standortleiterin

Der Gemeinderat hat auf Antrag der Bildungskommission Ende Mai Liliane Bregy (Koppigen) als neue Standortleiterin gewählt. Sie wird ihre Tätigkeit auf Beginn des Schuljahres 2017/2018 aufnehmen. Nick Moret will sein Doppelmandat als Abteilungsleiter Bildung einerseits und Standortschulleiter Mittelholz andererseits trennen und ab 1. August entsprechend auf die Standortleitung Mittelholz verzichten. Dies im Zusammenhang mit seiner Altersentlastung und der bereits aufgefüllten individuellen Pensenbuchhaltung.

Herzogenbuchsee, 29. Mai 2017

 

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Vereinsbeiträge: 39 990 Franken für die Buchser Vereine

Die Vereine tragen Wesentliches zur Lebensqualität in einer Gemeinde bei. Jeweils jährlich können die Buchser Vereine deshalb als Wertschätzung ein Gesuch für die Vereinsunterstützung seitens der Einwohnergemeinde einreichen. Im Budget für das laufende Jahr sind 40 000 Franken vorgesehen, mit denen die Vereine unterstützt werden. Mittlerweile liegen die Zahlen vor und es ist bekannt, welcher Verein wie viel erhält. Der Gemeinderat hat im April von der Verteilung Kenntnis genommen und der Ausschüttung von insgesamt 39 990 Franken zugestimmt.

Bis zum Ablauf der Eingabefrist Ende Juni des Vorjahres sind insgesamt 31 Gesuche eingegangen. Im Vergleich zum Vorjahr verzichteten drei Vereine auf eine Eingabe, zwei Clubs reichten diese zu spät ein und deren fünf kamen neu dazu. Für die aktuelle Auszahlung kommen damit unter dem Strich 31  Vereine in den Genuss eines Beitrags durch die Einwohnergemeinde. Die Bandbreite reicht dabei von 170 Franken bis 5290 Franken.

Unterstützt werden Vereine, welche die in den Richtlinien für Vereinsunterstützung definierten Grundkriterien erfüllen. Die Vereine profitieren von einem Sockelbeitrag. Je nach Aktivität, öffentlicher Verankerung oder dem Grad der angebotenen Jugendförderung wird dieser durch variable Beiträge  ergänzt. Davon profitieren kann nur, wer nicht schon anderweitig – zum Beispiel im Rahmen einer Leistungsvereinbarung –unterstützt wird.

Gesuche jetzt einreichen:Die Vereinsunterstützung muss aus Budgetgründen jährlich beantragt werden. Vereine, die für 2018 Geld erhalten wollen, müssen ihre Gesuche samt den ergänzenden Unterlagen bis am 30. Juni 2017 einreichen. Weitere Infos und die  Dokumente können auch auf der Webseite www.herzogenbuchsee.ch unter der Rubrik Kultur/Freizeit entnommen werden.

 

Unterstützung für Ferien-Betreuung: Gemeinde begrüsst Vorstoss

Das Volksschulgesetz soll geändert werden. Konkret geht es um die finanzielle Unterstützung für Betreuungsangebote während den Ferien. Ein Vorhaben, welches der Gemeinderat unterstützt, wie  seine Stellungnahme zur erfolgten Vernehmlassung zeigt. In vielen Gemeinden müssen berufstätige Eltern, die ihre Kinder in Tagesschulen schicken, während der Schulferien eine andere  Betreuungsmöglichkeit finden. Um die Eltern zu unterstützen, führen schon heute 21 Gemeinden im Kanton Bern – u.a. auch Herzogenbuchsee– während der Schulferien ein  freiwilliges Betreuungsangebot. Wird das Volksschulgesetz nun entsprechend abgeändert, erhält der Regierungsrat die Möglichkeit, Gemeinden mit Ferien-Angeboten finanziell zu unterstützen, wodurch nicht zuletzt Bern auch als Wohnkanton attraktiver würde, so die Begründung. Die Beiträge des Kantons – vorgesehen ist ein Pauschalbeitrag von 30 Franken pro Kind und Tag – sollen es den Gemeinden ermöglichen, den Tarif für die Angebote so festzulegen, dass sich auch Eltern von mehreren Kindern die Betreuung während der Schulferien leisten können. Dieser  Argumentation folgend unterstützen sowohl die Bildungskommission wie auch der Gemeinderat in ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung den Vorstoss des Regierungsrats.

 

Einbürgerungen: Fünf Gesuche

Auf Antrag der Einbürgerungskommission hat der Gemeinderat im April eine Reihe von  Einbürgerungsgesuchen positiv beurteilt und fünf Personen das Gemeindebürgerrecht zugesichert; dies unter Vorbehalt der Zustimmung durch Bund und Kanton.
Die bewilligten Einbürgerungsgesuche: Kaya Zehra ( Staatsangehörigkeit: Türkei), Mehmedi Zejni (Mazedonien), Lourenço Estibeira Margarida (Portugal), Isufaj Mehmet (Kosovo), Kim Hyun Jin (Süd-Korea)

Herzogenbuchsee, 02. Mai 2017

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Kirchgasse - Neue Einbahnregelung

Mit einer Einbahnreglung soll die Verkehrssicherheit in der Kirchgasse und am Sonnenplatz erhöht werden. Mit dem Aufstellen der Signale am vergangenen Freitag, 7. April, ist die Verkehrsmassnahme in Kraft getreten. Ab sofort gilt in der Kirchgasse in Fahrtrichtung Kirche ein Einbahnregime. Ausgenommen sind Fahrräder. Diese dürfen weiterhin in beiden Richtungen verkehren.

Ursprünglich wurde über einen Einbahnverkehr in der Kirchgasse im Zusammenhang mit dem „Kreuz“-Umbau diskutiert – um den Baustellenverkehr zu regeln. Mit der Begründung, dass unabhängig

von der Baustelle ein Interesse bestehe, beantragte die Baukommission im Juli beim Gemeinderat, das Signalisationsverfahren so oder so durch die Gemeinde zu initiieren (wir berichteten). Von Mitte September bis Mitte Oktober ist das Projekt aufgelegen. Nach der Zustimmung durch das kantonale Tiefbauamt konnte nun das neue Verkehrsregime signalisiert und in Kraft gesetzt werden. Neben einer Verbesserung der Verkehrssicherheit erhoffen sich die Planer weniger Wildwuchs bei der Parkierung sowie eine Entschärfung der Situation bei der gefährlichen Einmündung vom Sonnen-Platz in die Zürich-Bern-Strasse.

Herzogenbuchsee, 10. April 2017

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Martin Röthlisberger verlässt Gemeindeverwaltung

Martin Röthlisberger, Leiter der Sozialabteilung, hat seine Stelle per Ende Oktober 2017 gekündigt. Er wird neu ab 1. November Leiter der „Sozialen Dienste mittlerer und unterer Leberberg“ in Solothurn. Der künftig viel kürzere Arbeitsweg habe ihn nach reiflicher Prüfung dazu bewogen, sich auf die neue Stelle zu bewerben. Martin Röthlisberger wohnt in Bellach (SO).

Martin Röthlisberger hatte seine Stelle am 01. Januar 2002 angetreten. Für die Verwaltung sei seine Kündigung ein herber Verlust, so Gemeindeverwalter Rolf Habegger. Martin Röthlisberger habe die Sozialabteilung in den letzten 15 Jahren entscheidend vorangebracht, dankt ihm die Gemeinde für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht ihm für die neue Herausforderung alles Gute. Wie weiter informiert wurde, wird die Stelle umgehend zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Herzogenbuchsee, 6. April 2017

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Schnellzüge: Herzogenbuchsee will besseres Spätangebot

 Im Hinblick auf die Nachtverbindungen von Zürich her sei der Oberaargau – und damit Herzogenbuchsee – gegenüber andern vergleichbaren Regionen diskriminiert, moniert die Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee in einer Eingabe ans Amt für Verkehr und Verkehrskoordination des Kantons Bern. Dies in Ergänzung zur ebenfalls im März erfolgten Eingabe der Region Oberaargau, welche das Amt im Hinblick auf die Fernverkehrskonzession ab 2018 bittet, bei den zuständigen Bundesstellen eine Korrektur der jetzigen Situation zu beantragen.

Beanstandet wird, dass der letzte Zug in den Raum Oberaargau-Emmental Zürich bereits um 23.02 verlässt – also rund eine Stunde früher als Richtung Solothurn, Schaffhausen Romanshorn oder Ziegelbrücke. Um rechtzeitig mit dem öV nach Hause zu kommen, müssten Oberaargauer Reisende Veranstaltungen in Zürich gegen 22.30 Uhr verlassen.

Zurückzuführen ist dieser Umstand auf den Bau der Bahn 2000. Vorher bestand auch werktags von Zürich her nach Langenthal, Herzogenbuchsee und Burgdorf eine Verbindung kurz nach Mitternacht. Den Zug, der Zürich um 00.02 Uhr Richtung Olten-Bern verlässt, gibt es zwar auch heute noch – er benutzt ab Olten aber die Neubaustrecke, sodass der Oberaargau und das Emmental abgeschnitten sind. Langenthal, Herzogenbuchsee und Burgdorf werden ab Olten nach 23.37 Uhr nicht mehr bedient.

Spät-Zug wieder einführen
Konkret fordert die Gemeinde Herzogenbuchsee in ihrer Eingabe, „die Nachtbedienung der Schnellzugshalte Oberaargau-Emmental ist derjenigen vergleichbarer von Zürich aus peripherer Regionen wie der Bodenseeregion oder Schaffhausen anzupassen. Die Abfahrtsmöglichkeit in Zürich auch unter der Woche um Mitternacht herum muss einen separaten Schnellzug ab Olten via Stammstrecke um circa 00.35 Uhr oder die Führung des heutigen IC 842 als IR via Oberaargau/Burgdorf zur Folge haben.“

Die Gemeinde begründet ihre Eingabe mit der sinkenden Standortattraktivität. Gerade aus den Reihen der weltweit tätigen Unternehmen in Herzogenbuchsee und im Raum Langenthal werde man immer wieder auf die ungenügenden Spätverbindungen ab den Flughäfen Basel-Mülhausen und Zürich-Kloten hingewiesen. „Für Standortentscheide erachten wir es deshalb als zwingend, dass das Spätangebot vom Wochenende auch an den normalen Wochentagen wiederum eingeführt wird.“

Herzogenbuchsee, 31. März 2017