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News aus dem Gemeinderat 
An der letzten Sitzung hat der Gemeinderat u. a. folgende Geschäfte behandelt

Der Leiter der Bauabteilung verlässt die Gemeindeverwaltung
Daniel von Bergen hat das Arbeitsverhältnis per 31. Januar 2020 gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Der Gemeinderat dankt Daniel von Bergen an dieser Stelle für seine Leistungen und Verdienste zugunsten der Gemeinde Herzogenbuchsee.

Mit Blick auf die geplante Neuausrichtung der Bauabteilung sowie die noch bestehenden Ferien- und Gleitzeitguthaben wurde Daniel von Bergen bereits von der Leitung der Bauabteilung entbunden. Die Aufgaben nimmt interimistisch Christian Kleene in seiner Funktion als Stellvertretender Leiter BAU wahr. Bis zu seinem Ausscheiden erledigt Daniel von Bergen noch spezielle Arbeiten im Auftrag der Gemeinde.

Herzogenbuchsee, 24. Mai 2019

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Schul-Standort Mittelholz: Beatrice Hartmann neue Schulleiterin
Neue Leiterin für den Schul-Standort Mittelholz – der Gemeinderat hat Ende April Beatrice Hartmann als neue Bereichsleiterin für das Schulhaus Mittelholz gewählt. Sie wird ihre neue Stelle per 1. August 2019 antreten. Liliane Bregy, die bisherige Schulleiterin, hat ihre Anstellung gekündigt. Sie erhöht ihr Schulleitungspensum an der Schule Aare-Oenz. 

ICT-Konzept: Vertrag mit Langenthal um ein Jahr verlängert
Der Gemeinderat hat im August 2018 die Erarbeitung eines neuen ICT-Konzepts für die Schule
Herzogenbuchsee in Auftrag gegeben. Die ICT-Infrastruktur (ICT steht für «information and communications technology») sei in die Jahre gekommen und bedürfe einer Anpassung an die modernen Anforderungen, so die Begründung. Das Ziel ist ein Konzept, das alle Schulstandorte in Herzogenbuchsee und Oenz berücksichtigt (inkl. Kindergärten) und es erlaubt, ICT-Mittel mit einer entsprechenden Infrastruktur in den Unterricht zu integrieren und diesen durch die Nutzung von modernen, digitalen Angeboten zu ergänzen. Gemäss Projektauftrag hat die Arbeitsgruppe ICT unter Leitung von BiKo-Mitglied Beat Wermuth die Arbeit aufgenommen.

Geprüft werden soll im Rahmen des Projektes u.a. auch, ob der aktuell bis im Juli 2019 geltende ICT-Vertrag mit Langenthal weitergeführt wird. Nachdem im Januar über die künftige ICT-Strategie der Stadt Langenthal informiert wurde - sie lagert Teile ihrer Informatik aus -, will die Arbeitsgruppe ICT zumindest vorläufig an der Zusammenarbeit mit der Stadt Langenthal festhalten und auch von den bereits gemachten Vorarbeiten profitieren. Zusätzlich erhofft man sich Synergien insbesondere auch bei der Beschaffung in Folge grösserer Volumen. Weil man in Langenthal mit der Weiterentwicklung von "ict4kids2" zeitlich in Verzug ist, sei es aber unumgänglich, dass der ICT-Vertrag der Schule Herzogenbuchsee um eine Jahr - bis 31. Juli 2020 - verlängert wird, kommt die Arbeitsgruppe ICT zum Schluss. Diesem Antrag der Arbeitsgruppe, resp. der Bildungskommission hat der Gemeinderat zugestimmt. Das neue ICT-Konzept muss im Herbst 2019 vorliegen und auf das Schuljahr 2020/2021 umgesetzt werden können.  

Turnhallenböden kosten nur 45 000 Franken
Die Böden in den beiden Turnhallen im Oberstufenschulhaus sind in die Jahre gekommen. Weil der Unterbau noch intakt ist und es sich vor allem um Oberflächenschäden handelt, ist für die schon lange fällige Erneuerung ein sogenanntes Retoping, das Aufgiessen einer zusätzlichen Schicht auf den bestehenden Belag, vorgesehen. Dafür bewilligte der Gemeinderat im vergangenen November einen Kredit von 55 000 Franken. Die mittlerweile eingeholten Offerten zeigten, dass dieses Geld bei weitem genügt und rund 10 000 Franken eingespart werden können. Entsprechend hat die Baukommission einen Rückkommensantrag gestellt. Dem neu auf 45 000 Franken korrigierten Kredit hat der Gemeinderat nun zugestimmt.

Parkplatz Oberstrasse: 30 000 Franken für notwendigsten Ausbesserungen
Die Oberfläche auf dem Parkplatz Oberstrasse ist zum Teil extrem beschädigt. Bei Dunkelheit bilden die Schäden Stolperfallen und gefährliche Hindernisse für Fussgänger und Verlofahrer. Für die notwendigsten Ausbesserungsarbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 Franke bewilligt.

Zonenplanänderungen liegen öffentliche auf
Das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung AGR hat bekanntlich im Dezember 2015 die Ortsplanungsrevision genehmigt. Nicht zuletzt aufgrund des Moratoriums nach dem im 2014 in Kraft getretenen Raumplanungsgesetz auf Bundesebene musste das AGR die Genehmigung von einzelnen Einzonungen verweigern und das Verfahren bis nach Vorliegen des überarbeiteten kantonalen Richtplans sistieren.

Verzicht auf Einzonung: Aufgrund der neuen Baugesetzgebung und der dadurch verschärften Rahmenbedinungen verzichten nun eine Reihe von Grundeigentümern auf die Einzonung ihrer Parzellen. Betroffen sind die Zonenpläne in den Gebieten "Oberdorf", "Dorf Oberönz" und "Bünde". Die Genehmigung erfolgt im sogenannten "geringfügigen Verfahren" - entsprechend müssen die Zonenplanänderungen öffentlich aufgelegt werden. Die Akten liegen noch bis am 10. Juni auf und können in der Gemeindeverwaltung eingesehen oder im Internet unter www.herzogenbuchsee.ch abgerufen werden.

Herzogenbuchsee, 23. Mai 2019

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Baubedarf Areal / Zone mit Planungspflicht ZPP E
Planungsvereinbarung für Studienauftrag

Der Kick off für die Überbauung des ehemaligen Baubedarf-Areals südwestlich des Bahnhofs ist erfolgt. Ein Studienauftrag soll zeigen, wie sich das Areal künftig entwickeln soll. Die Einwohnergemeinde hat eine entsprechende Planungsvereinbarung unterzeichnet.

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision wurde das ehemalige Areal des Baubedarfs Herzogenbuchsee bzw. HG Commerciale (HGC) von der Arbeitszone in die Zone mit Planungspflicht E (ZPP E) umgezont. Für das Umzonungsverfahren hat die HGC mit der Gemeinde einen Planungsmehrwertvertrag abgeschlossen, der einerseits die Abgeltung des mit der Umzonung anfallenden Mehrwerts regelt. Andererseits beinhaltet der Vertrag auch die Leistungen der Grundeigentümerin an die notwendige Infrastruktur. Die HGC hat das Grundstück zu Beginn des Jahres 2018 der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft Basel veräussert. Im Rahmen des Verkaufsprozesses wurde der Planungsmehrwert von 1.364 Mio. Franken der Gemeinde abgegolten.

Die von der Helvetia beauftragte Arealentwicklerin Ducksch Anliker Architekten AG (Langenthal) plant, vor der Erarbeitung der eigentlichen Überbauungsordnung einen Studienauftrag durchzuführen. Ein Vorgehen, das von der Gemeinde begrüsst wird. Eine diesbezügliche Planungsvereinbarung, welche die Zielsetzungen, den Verfahrensablauf, die Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien sowie die Projektorganisation regelt, wurde von der Gemeinde genehmigt.

Grundlage für Überbauungsordnung
Der Studienauftrag als Mittel zur Qualitätssicherung dient dazu, eine qualitativ genügende Grundlage für die Überbaungsordnung in der ZPP E zu schaffen. Ziel ist es, Varianten an Überbauungslösungen aufzuzeigen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen zu formulieren. Die Lösungsvorschläge müssen im Hinblick auf ortsbauliche Qualitäten und hinsichtlich ökonomischer Aspekte überzeugen. Organisiert wird das Verfahren durch ein Drittbüro, wobei im Beurteilungsgremium auch Gemeindevertreter vertreten sind. Die Resultate werden in die eigentliche Überbauungsordnung einfliessen und bilden so die Grundlage für die spätere Überbauung.

Eine inhaltliche Änderung drängt sich schon jetz auf: Entgegen den Bestimmungen in der bestehenden ZPP E, scheint es angemessen, dass entlang der Bahnlinie ein bis zwei Geschosse höher gebaut werden darf. Die festgelegte Gesamtausnützung wäre davon nicht betroffen, sondern würde innerhalb des Areals umverteilt. Ob eine solche Anpassung überhaupt möglich ist, wird nun beim Amt für Gemeinden und Raumordnung abgeklärt. Ziel ist deshalb auch, im Rahmen des Studienauftrags den entsprechenden Nachweis zu erbringen.

Ab 2022
Die Kosten für den Studienauftrag und die Abänderung der ZPP E werden durch die Bauherrschaft übernommen. Das gilt auch für die Kosten des Kantons, der Gemeinde, des Ortsplaners der Gemeinde und der juristischen Begleitung. Nun geht es an die Auswahl des Büros, welches den Studienauftrag durchführt. Bis Ende Jahr sollten die ERgebnisse vorliegen. Der Erlass der Überbauungsordnung ist für 2021 geplant, so dass ab 2022 mit der Realisierung einer ersten Bauetappe begonnen werden könnte.

Herzogenbuchsee, 20.05.2019

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Unfall Unterstrasse / Bitziusstrasse
Erste Massnahmen – Tempo 30 soll geprüft werden

Nach dem tragischen Verkehrsunfall mit einem Toten bei der Kreuzung Unterstrasse/
Bitziusstrasse wurde der Ruf nach Massnahmen laut. Der Gemeinderat liess nun die Situation überprüfen und hat erste Massnahmen beschlossen.

Der Unfall ereignete sich Mitte Dezember auf der Kreuzung Unterstrasse/Bitziusstrasse. Nach der Kollision mit einem Lastwagen kam für einen 16-Jährigen Velofahrer leider jede Hilfe zu spät. In der Folge wurde der Ruf  nach Massnahmen laut. Auch der Gemeinderat hat reagiert und eine Überprüfung der Situation bei der Firma Kontexplan in Auftrag gegeben. Ein erster Bericht liegt nun vor und wurde nach einem Augenschein zusammen mit den Gemeindeverantwortlichen nochmals ergänzt.

Heute gilt auf der Unterstrasse Tempo 50. Aufgrund der gradlinigen Verkehrsführung erscheint dies nach Auffassung von Kontextplan „sehr verkehrsorientiert“. Sie wird zudem von Lastwangen und Sattelzügen als Umfahrung des Sonnenplatzes genutzt. Generell 50 gilt ebenfalls auf der Bitziusstrasse. Diese ist als Einbahn ab Unterstrasse in Richtung Fabrikstrasse signalisiert und darf nur für Velos/Mofas in der Gegenrichtung befahren werden. Auf der Unterstrasse sind nördlich und südlich des Knotens zwei Parkierungspakete mit jeweils drei Parkfeldern angeordnet. Diese dienen aufgrund der Geradlinigkeit der Strasse neben dem ruhenden Verkehr auch der Verkehrsberuhigung. So viel zum Ist-Zustand.

Sichtfelder ungenügend
Die Überprüfung der Sichtweiten bei den Fussgängerstreifen ergab, dass die nach Norm benötigten minimalen und maximalen Sichtfelder nicht eingehalten werden. Vor allem die Parkfelder versperren die Sicht. Zusammengefasst bestehen am Knoten folgende Defizite: Zum einen ist die Sicht von den Einmündungen auf den motorisierten vortrittsberechtigten Verkehr ungenügend; und ebenfalls ungenügend ist die Sicht auf die zwei Fussgängerstreifen auf der Unterstrasse bzw. auf jeweils einen Wartebereich für den Verkehr auf der Unterstrasse. Hingegen entsprechen die Einsichtswinkel von der Einmündung Bitziusstrasse in die Unterstrasse für Velo- und Mofafahrer den geltenden Normen.

Das Fazit daraus: Wird die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h beibehalten, bleibt als Massnahme einzig die Versetzung, und dort, wo das nicht möglich ist, die Aufhebung der Parkfelder auf der Unterstrasse. 

Tempo 30 für mehr Sicherheit
Anders bei Tempo 30. Dann könnten fünf von sechs Parkfeldern beibehalten werden und gleichzeitig könnte die Parkierung auf der Unterstrasse weiterhin der Verkehrsberuhigung dienen. Es besteht deshalb die Idee, im Bereich der Kindertagesstätte in der Oberstrasse bis zum Knoten Unterstrasse/Bitziusstrasse Tempo 30 zu signalisieren, was die Verkehrssicherheit auf dem gesamten Abschnitt für  alle Verkehrsteilnehmer erhöhen würde. Es besteht auch die Option, den Knoten Mittelstrasse/Unterstrasse miteinzubeziehen, da bei diesem Knoten die Sichtverhältnisse ebenfalls nicht optimal sind. Weitere denkbare Massnahmen sind geschwindigkeitsreduzierende Elemente oder bauliche Massnahmen gegen zu hohe Geschwindigkeiten des Veloverkehrs aus der Bitziusstrasse sowie die Markierung eines Stopps an beiden Einmündungen (analog zum benachbarten Knoten Unterstrasse/Bahnhofstrasse).

Gemäss Beschluss des Gemeinderats sollen nun in einem ersten Schritt auf der Unterstrasse Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden. Weil vermutet wird, dass der motorisierte Verkehr bei Nichtbelegung der Parkfelder schneller fährt, werden zusätzliche Auswertungen bezüglich der Geschwindigkeit in Abhängigkeit der Belegung der Parkfelder vorgeschlagen.

Sofortmassnahme: Parkverbot
In einem zweiten Schritt soll ein Projekt für eine Streckensignalisation Tempo 30 erstellt und zusammen mit dem Kurzgutachten dem Kanton zur Genehmigung vorgelegt werden. Im Rahmen der Erarbeitung  des Projektes sollen auch die bestehenden Vortrittsregelungen an den Knoten überprüft und allfällige zusätzliche Massnahmen betreffend des Veloverkehrs in der Bitziusstrasse erarbeitet werden. Für die Erhebung der Verkehrsdaten durch Kontextplan sowie das Projekt Streckensignalisation T30 genehmigte der Gemeinderat einen Nachkredit von 16 000 Franken. 

Als Sofortmassnahme wurde beschlossen, auf der Unterstrasse vor der „Mobiliar“ zwei Parkfelder und auf der gegenüberliegenden Strassenseite ein Parkfeld zu sperren. Das Parkverbot gilt ab sofort – solange auf der Unterstrasse mit Tempo 50 gefahren werden darf.

 

Personalverordnung:
Teilrevision 

Die Personalverordnung beinhaltet die Ausführungsbestimmungen zum Personalreglement und wurde auf den 1. Juli 2014 in Kraft gesetzt. Aufgrund der Ausgliederung des Frei- und Hallenbades in die AquArenA Sport- + Wellness AG muss die Verordnung nun einer 1. Teilrevision unterzogen werden.  Daneben erfolgen Anpassungen wegen der veränderten Öffnungszeiten der Verwaltung (Freitag Schalterschluss 16 Uhr) und der neuen Vorsorgelösung (Stiftung Abendrot) sowie Präzisierungen der Absenzenregelungen (Arztbesuche) und der Beteiligung der Gemeinde an Ausbildungskosten.

Ebenfalls überprüft wurden der Anpassungsbedarf aufgrund der zwischenzeitlichen Änderungen des übergeordneten kantonalen Personalrechts sowie der durch das kantonale Personalamt per 1. Januar 2019 neu publizierten Richtpositionsumschreibung, der u.a. die Stellenzuordnung zu den Gehaltsklassen zugrunde liegt. Nicht zuletzt sollen im Bereich Soziales, aufgrund der nicht mehr gegebenen Konkurrenzfähigkeit im aktuellen Arbeitsmarkt, die Sozialarbeitenden eine Gehaltsklasse höher eingestuft werden.

 

Jahresziele 2019
Gemeinderat legt die Jahresziele fest 

Der Gemeinderat hat die Jahresziele für 2019 verabschiedet – dies in Einklang mit der «Strategie 2030» und den Legislaturzielen. Nachstehend die wichtigsten Jahresziele im Überblick.

Der Buchser Gemeinderat hat die Jahresziele 2019 verabschiedet. Sie wurden an der Gemeinderats-sitzung Mitte März auf Antrag der zuständigen Kommissionen und Verwaltungsabteilungen genehmigt. Diese haben in Abstimmung mit der «Strategie 2030» und den Legislaturzielen die Jahresziele wie folgt festgelegt:

Präsidialabteilung: Hier steht an erster Stelle die Gemeindeentwicklung im Bahnhofquartier. Entsprechend soll das Masterplanverfahren abgeschlossen und das Umzonungsverfahren Areal Bahnhof West eingeleitet werden. Auch soll der Kreditantrag für das Projekt Verlängerung Personenunterführung

Bahnhof in diesem Jahr vor die Gemeindeversammlung gebracht werden. Bereits auf gutem Wege ist man beim Ziel «Einführung lokales ÖV-Angebot», nimmt doch das Ortsbus-Projekt EBuxi Ende April seinen Betrieb auf. Weitere Ziele sind die Überprüfung der Eigentümerstrategie der EWK AG sowie das Redesign der Gemeinde-Webseite www.herzogenbuchsee.ch.

Die Kulturkommission will die Kulturförderung weiterführen und allenfalls ausbauen. Unter anderem sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit in Zukunft wenigstens einmal im Jahr wieder ein Zirkus in Herzogenbuchsee gastiert. Im Bereich Sport will man den Anlass «buchsi.bewegt» überprüfen und versuchen, den Anlass vor allem in der Badi zu organisieren, was gleichzeitig auch dem Frei- und Hallenbad zu einer Attraktivitätssteigerung verhelfen soll.

Bau: Im 2019 geht es wie in den Vorjahren um die Umsetzung der Legislaturziele, welche im Zusammenhang mit der Umsetzung der Ortsplanung getroffen wurden; sprich die Planung des Bahnhofareals und der angrenzenden Strassenzüge. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Umsiedlung des Feuerwehrmagazines vom Kalberweidli ins «Chappelifeld» vorzubereiten. Weiter soll im 2019 die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf neue, sparsamere LED-Leuchten abgeschlossen werden. Der entsprechende Kredit wurde küzlich bewilligt. Die weiteren Bau-Ziele betreffen die Infrastruktur und orientieren sich am Investitionsprogramm.

Bildung: Im Bereich Bildung soll ein Konzept zur Einführung von Schulsozialarbeit ausgearbeitet und der dafür nötige Ressourcenbedarf geklärt werden. Weitere Ziele sind die Weiterarbeit an der Schulraumplanung, die Erstellung des ICT-Projektes, eine verstärkte Elternzusammenarbeit und schliesslich soll der Projektstart für die Entwicklung eines Leitbildes für die gesamten Schulen von Herzogenbuchsee erfolgen.

Finanzen: Die Finanzkommission will ein Budget 2020, welches keine Steuererhöhung enthält und gegenüber dem aktuellen Finanzplan mit einem wesentlich tieferen Verlust in der Grössenordnung von maximal 0,5 Mio. Franken abschliesst. Ein weiteres Thema ist für die Finanzkommission die Mitarbeit beim Entwickeln der Finanzstrategie zur längerfristigen Steuerung des Finanzhaushaltes.

Soziales: Erarbeitung eines Spielplatzkonzeptes – dieses Jahresziel entspricht dem Leglisaturziel «Attraktivierung der Aussenräume sowie der Begegnungs- und Spielplätze». Die stärkere Siedlungsentwicklung nach innen führt zu veränderten Bedürfnissen im öffentlichen Raum. Im Rahmen eines Projektes sollen deshalb unter Federführung der Sozialkommission die künftigen Anforderungen an den Aussenraum und die Begegnungs- und Spielplätze geklärt und, wo nötig, Massnahmen definiert werden. Für die Umsetzung des überarbeiteten Altersleitbilds Oberaargau West wurde Pro Senectute zur Unterstützung ins Boot geholt. Schliesslich will die Sozialkommission Im Bereich Migration / Integration den Bedarf an Frühförderungsmassnahmen erheben und die verschiedenen Angebote überprüfen.

Der Sozialabteilung ihrerseits geht es aufgrund des neuen Raumkonzepts im Kornhaus um die Optimierung der Arbeitsbedingungen und die Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeitenden. Auch unter  diesen neuen Rahmenbedingungen soll die Qualität der Klientenarbeit erhalten werden. Last but not least sollen Massnahmen zur Verbesserung, beziehungsweise zur Erhaltung der Mitarbeiterzufriedenheit erarbeitet und umgesetzt werden, damit die heute hohe Personalfluktuation reduziert werden kann.

 

Sozialintegration
57 000 Franken für Spielplatzkonzept

Mitte März bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 57 000 Franken für die Erarbeitung eines «Gesamtkonzeptes Spielplätze». Verantwortlich für das Konzept ist die Sozialabteilung, resp. eine Projektgruppe unter der Leitung von Hans Wyssmann.

In den Legislaturzielen 2018 –2021 ist u.a. im Themenbereich «Sozialintegration» festgehalten, dass «künftige Anforderungen im öffentlichen Raum in den Bereichen Aussenräume sowie Begegnungs- und Spielplätze» zu klären sind. Es sei ein entsprechendes Projekt zu lancieren. Verantwortlich für die Konzeption ist die Sozialabteilung, für die Umsetzung die Bauabteilung. Im vergangenen November wurde eine Projektgruppe eingesetzt. Geleitet wird diese von Hans Wyssmann.

Gleichzeitig mit dem Kredit wurde auch die externe Begleitung an die Fachstelle SpielRaum, Bern, vergeben. Die Mitarbeitenden von SpielRaum seien fachlich sehr breit abgestützt und verfügten über  ein grosses Netzwerk. Es handle sich um eine Organisation im Kanton Bern, die teilweise subventionierte Tarife anbietet. Es fanden bereits erste persönliche Kontakte mit der Fachstelle statt, und die Gemeinde konnte in der Zusammenarbeit im Zusammenhang mit dem Spielplatz im Park (vgl. unten) schon positive Erfahrungen machen, begründete die Projektgruppe ihren Antrag für die Vergabe.

Ein Anliegen bei der Ausarbeitung des Konzeptes wird die Partizipation der Bevölkerung sein. Nicht ins Projekt miteinbezogen werden allerdings die privaten Spielplätze. Hier handelt es sich um ein baupolizeiliches Geschäft, und die Gemeinde kann bei privaten Spielplätzen nur wenig Einfluss nehmen.

«Mikado»-Spielgerät im Park wird rege genutzt

Für den Spielplatz im Park konnte eine Übergangslösung gefunden werden. Das Spielgeräte wurde teilweise zurück gebaut und aus den Resten ein begehbares «Mikado» stehen gelassen, welches nicht höher als ein Meter ist. Das neue Spielgerät wird schon rege benutzt. Für die Ausführung bewilligte der Gemeinderat einen Nachkredit von 7 000 Franken (wir berichteten).

 

Gefahrenkarte:
Nachkredit von 24 000 Franken

Im Rahmen der hydrologischen Betrachtung im Gesamteinzugsgebiet der Önz wurde festgestellt, dass bei den bestehenden Grundlagen betreffend Altache und am Stouffebach Überarbeitungsbedarf besteht. In den bestehenden Gefahrenkarten werden teilweise Hochwasserabflüsse und Szenarien kombiniert, welche auf sehr unterschiedlichen Grundlagen basieren und nur ungenau ermittelt wurden.

Die Emch+Berger AG Bern wird nun beauftragt, eine erneute hydrologische Studie im gesamten Einzugsgebiet der Altache (inkl. Stouffebach) zu erstellen, welche als Basis für künftige Projekte und Vorhaben verwendet werden kann. Diese Ergebnisse wiederum sollen auf dem Gebiet der Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee in die Überarbeitung der Gefahrenkarte, im Bereich der Önz bzw. der UeO Dorfkern Oberönz, einfliessen.

Für die Studie kann mit Subventionen in der Höhe von 90 Prozent gerechnet werden. Die verbleibenden Restkosten von ca. 2 500 Franken werden unter den Gemeinden Thörigen, Bettenhausen, Bleienbach und Herzogenbuchsee je zu einem Viertel aufgeteilt. Weil die Subventionen beim Kanton erst nach dem Abschluss der Arbeiten gefordert werden kann, bewilligte der Gemeinderat gemäss dem in solchen Fällen geltenden Bruttoprinzip einen Nachkredit von total 24 000 Franken.

 

Kornhaus:
54 500 Franken für Innenfassade Erdgeschoss

Der Putz im unteren Teil des Kornhaus-Gebäudes weist an mehreren Stellen massive Schäden auf. Das Mauerwerk weist einen sehr hohen Feuchtigkeitsgrad und starke Belastungen durch Salze auf; die eingeschlossene Feuchtigkeit verunmöglicht das «Atmen» der Mauer. Eine Sanierung ist dringend notwendig, um einen weiteren Feuchtigkeitsanstieg im Mauerwerk und somit das Ausbreiten der Schäden zu stoppen. Für erste Massnahmen hat der Gemeinderat nun einem entsprechenden Teilkredit in der Höhe von 54 500 Franken zugestimmt. Das weitere Vorgehen berät die Baukommission im April.

Herzogenbuchsee, 28. März 2019